In Katar erhielt Verstappen eine Strafversetzung um einen Platz nach hinten, weil Russell ihm vorgeworfen hatte, während der Qualifikation zu langsam auf der Rennlinie gefahren zu sein. Daraufhin verlor Verstappen seinen Respekt für Russell. Russells Kommentar, dass Verstappen damit gedroht habe, absichtlich mit ihm zusammenzustoßen, erhöhte die Spannungen.
Russell betonte gegenüber Sky Sports F1, dass Rennsituationen professionell zu handhaben seien. Er erinnerte daran, dass auch andere Fahrer in ähnlichen Situationen nicht anders handeln würden.
Verstappen bereut seine Worte nicht und hält seine Aussagen aufrecht. Er zeigte sich schockiert über das Verhalten in der Stewards-Sitzung und bezeichnete es als inakzeptabel.
Die Auseinandersetzung hat auch die Teamchefs involviert. Christian Horner von Red Bull nannte Russell „hysterisch“, worauf Toto Wolff konterte, Horner solle sich aus dem Geisteszustand seines Fahrers heraushalten.
Zusammenfassung: Der Streit zwischen George Russell und Max Verstappen hat eine neue Eskalationsstufe erreicht und zieht auch die Teamchefs mit in den Konflikt. Während Russell Verstappen als „Tyrann“ bezeichnet und zum Gegenhalten aufruft, bleibt Verstappen bei seinem Standpunkt. Die Spannungen innerhalb der Formel 1 nehmen weiter zu.