Mehr Anreize für den Kauf von E-Autos: Nissans Appell an die Regierung

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Mehr Anreize für den Kauf von E-Autos: Nissans Appell an die Regierung - Bild dient nur zur Illustration
14.03.2025topgear
Die Bereitschaft der Verbraucher, vollständig auf Elektrofahrzeuge (EVs) umzusteigen, bleibt verhalten. Gareth Dunsmore, Chef für E-Mikromobilität bei Nissan, fordert die Regierung auf, wieder Anreize zu schaffen: „Mehr Karotten und weniger Keulen“ sollen den Kauf von E-Autos fördern.

Aktuelle Herausforderungen

- Eingestellte Förderungen: Der Zuschuss für Plug-in-Autos ist nicht mehr verfügbar.
- Steuerbefreiungen: Ab April entfällt die Steuerbefreiung für E-Autos, was die Betriebskosten erhöht.
- Expensive Car Supplement (ECS): Eine zusätzliche Steuer auf Fahrzeuge über 40.000 Pfund, die 70 % der EVs betrifft und die Kosten um etwa 600 Pfund pro Jahr in die Höhe treibt.

Mike Hawes von SMMT schlägt vor, die ECS-Grenze auf 60.000 Pfund anzuheben, um die Ansprache gezielter zu gestalten.

Druck auf die Automobilhersteller

Die Hersteller stehen unter Druck: Bei Nichterfüllung der Zielvorgaben des ZEV-Mandats drohen hohe Strafen, während gleichzeitig die Nachfrage nach EVs nicht im gleichen Maße wächst. Paul Philpott von Kia betont, dass trotz hoher Investitionen in E-Technologien die Marktnachfrage nicht optimal ist.

Notwendige Maßnahmen der Regierung

Die Regierung trägt die Verantwortung, um die notwendige Infrastruktur zu unterstützen. Ein Bericht aus dem Jahr 2026 weist darauf hin, dass das Transportministerium hinter seinen Zielen zurückbleibt und dringend handeln muss, um den Marktzugang für alle Fahrer zu gewährleisten.

Fazit

Die Automobilindustrie fordert dringend eine Neubewertung der Anreize für den Kauf von E-Autos. Nur durch Maßnahmen der Regierung können die Hersteller ihre Ziele erreichen und die Verbraucher motivieren, auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzusteigen.

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